Virtuelles Wasser: Der wahre Durst unseres Lebensstils

Berechnungen über den Wasserverbrauch beschränken sich in Veröffentlichungen meistens auf den Verbrauch aus dem eigenen Wasserhahn. „Egal ob als Mineral- oder Leitungswasser, zum Abwaschen, bei der Körperpflege, Kochen oder der Autowäsche. Etwa 130 Liter kommen täglich pro Person auf diese Weise zusammen“. Was aber ist mit dem „virtuellen“ Wasser? Die öffentliche Wasserversorgung der Haushalte ist das eine, deutlich größere und relevantere Mengen werden allerdings vor allem vom Energiesektor sowie dem verarbeitenden Gewerbe ge- und verbraucht. Genaue Zahlen werden fast nie veröffentlicht, denn dazu gibt es nur wenig öffentlich zugängliche Informationen. Die ZDF-Wissenssendungen NANO und Terra X haben in diversen Filmbeiträgen und in ihrer WissensKolumne die Thematik aufgegriffen und wissenschaftlich fundiert aufgearbeitet. Mit sehenswerten und informativen Beiträgen von Dr. Harald Lesch, Dirk Steffens oder Dr. Mai Thi Ngyen-Kim. Die Kolumne zeigt in Wort und Bild u.a. auf, wie Industrie und verarbeitendes Gewerbe zur drohenden Wasserknappheit beitragen. Wie Wasser als wertvolle Ressource in allen Konsumgütern, die wir kaufen und nutzen, verbraucht wird, wie dieses „sogenannte virtuelle Wasser“ gebunden ist in Jeanshosen, Avocados, dem morgendlichen Kaffee und unseren Handys – zu Lasten von Ländern, in denen das Wasser entnommen werden muss und die das kostbare Nass nicht im Übermaß haben. Kennst Du den Unterschied zwischen grünem, blauem und grauem Wasser? Der Autor der Kolumne Christian Scharun erklärt es Dir. Und es wird erklärt, was sich hinter dem Begriff des Wasserfußabdruck verbirgt.

Quelle > Newsletter ZDFheute update vom 30.3.2026 

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