Klimakrise – Was sind Kipppunkte?

Manch einer glaubt, dass die Klimakrise dazu führt, dass bei uns das Klima etwas wärmer wird und das ja ganz angenehm ist. In den Süden in den Urlaub zu fahren ist dann weniger nötig denn das Urlaubsfeeling gibt es dann gleich hier vor Ort.  Ferner wird angenommen, dass die Krise schleichend schlimmer wird und – falls es dann  doch zu unangenehm werden sollte – wir immer noch notwendige Maßnahmen einleiten können.

Es gibt deutliche Hinweise, dass diese Annahmen so nicht stimmen.

Einerseits ist unklar, wie hoch die Temperaturen steigen werden, denn ab 35 Grad wird es langsam für die meisten von uns wirklich ungemütlich und die letzten Jahre haben gezeigt, dass es klar in diese Richtung geht. Ferner ist die Verzögerungszeit beim Thema Klimakrise ca. 10 bis 20 Jahre, d.h. wenn wir anfangen etwas zu ändern, wirkt sich das erst Jahrzehnte später aus. Besonders bedrohlich ist aber das  Thema Kipppunkte, das leider dazu führen kann, dass die Krise sich erheblich beschleunigt und dann überhaupt nicht mehr gestoppt werden kann.

Dazu gibt es einen interessanten Artikel auf T-Online, der dieses Thema mit folgendem Fazit genauer erläutert:

Die Wechselwirkungen zwischen der Vielzahl von Faktoren ist hochkomplex. Für Wissenschaftler ist es deswegen schwer vorherzusagen, wann und wo genau Kipppunkte auftreten. Fest steht, dass mit steigenden Temperaturen die Gefährdung von immer mehr Ökosystemen zunimmt. Auch wenn manche Kipppunkte schon heute kaum noch aufzuhalten seien, könne man die drohende Kettenreaktion noch verlangsamen, so die Wissenschaftler. Doch dafür müsse die Menschheit sofort aktiv werden, denn: „Das Risiko einzugehen ist keine verantwortungsvolle Option.“

Am 25. September findet der nächste globale Aktionstag von Fridays for Future statt.  Auch im Allgäu wird es entsprechende Aktionen geben. Machen Sie mit!

Wie wir schon berichtet haben, möchte Fridays for Future alles daran setzen, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen kreative Aktionen in Hunderten Städten Deutschlands und Tausenden weltweit zu veranstalten um so das Jahr 2020 zum Klima-Entscheidungsjahr zu machen.

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