Hofsennerei Beslers Schwand

Die Hofsennerei Beslers Schwand gibt es seit 2004. Die Familie Besler möchte eine echte Alternative zur Massentierhaltung und industriellen Nahrungsmittelproduktion schaffen, Dies soll den Menschen einen verantwortungsbewussten Konsum von tierischen Produkten aus ethisch vertretbarer Haltung ermöglichen.

An Produkten gibt es Käse aus eigener Heumilch und Sennerei sowie Wurst und Fleisch von Kühen mit Hörnern aus artgerechter Tierhaltung.

Erhältlich sind die Produkte an vielen Stellen:

  • Beslers Hofladen in Oberstdorf (Oststraße 28)
  • Holzofenbäckerei Schroth in Oberstdorf
  • Rewe Oberstdorf
  • 24h Automat in Schwand
  • Beim Oberstdorfer Wochenmarkt
  • Im Online-Shop

Im Sommer wird das Jungvieh in Vollweidehaltung auf der Alpe gehalten. Im Winter wird es mit eigenem Bergwiesenheu gefüttert im neu errichteten Laufstall mit täglichem Auslauf und  Bewegungsfreiheit nach Bio-Vorgaben.

Transparenz wird erreicht durch Hofführungen (auch Schulklassen) sowie die Möglichkeit von Kuhpatenschaften.

Motto: Wir suchen immer weiter nach Lösungen, die ein Wirtschaften mit der Natur ermöglichen, um ein lebenswertes Umfeld für uns und unsere Kindeskinder zu hinterlassen.
 Warum wir dieses Angebot empfehlen:
  • Hier wird auch ohne Biosiegel ökologische Landwirtschaft betrieben. Dazu gehören u.a. weitgehende Kreislaufwirtschaft, Pflege von Naturschutzflächen sowie Einsatz von 100 % eigenem Dünger (Terra-Preta-Rezept für Kreislaufwirtschaft und Humusaufbau). Bewußt verzichtet wird auf die Fütterung von Silage, Importfuttermitteln und gentechnisch verändertem Getreide.
  • Intelligente Herstellungsverfahren wie Milchkühlung mit Quellwasser und Käseerzeugung mit Solar- und Holzenergie. Die Milch wird vor Ort hergestellt und der Rohmilchkäse ohne künstliche Zusätze.
  • Vermeiden von langen Transportwegen (CO2-Reduktion) durch regionale Vermarktung, Wurstverarbeitung bei regionalem Metzger sowie keinen Viehtransport von männlichen Kälbern (stattdessen eigene Fleischvermarktung).
Was wir uns noch wünschen:
  • Mehr Bewußtsein und Wertschätzung der Gesellschaft für tier- und umweltgerechte Lebensmittelerzeugung.
  • Eine Änderung des Einkaufsverhaltens weg von globalisierten Billigprodukten. Mehr Wertschätzung in Form eines gerechten Einkommens für Landwirte.
  • Eine echte Bio-Zertifizierung.
  • Dass möglichst viele Menschen das Angebot wahrnehmen.
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