Wenn (Klima)Kommunikation auf Widerstand stößt

Kennst Du auch das Gefühl, wenn Dein Eintreten für mehr Klimaschutz auf Ablehnung stößt? Was dahinter steckt, ist oft das Gefühl der Menschen die sich ablehnend äußern, dass sie sich in ihrer eigenen Freiheit bedroht fühlen. In der Psychologie wird das Verhalten als “Reaktanz“ bezeichnet. Die Internet-Plattform https://www.klimafakten.de/ stellt monatlich aktuelle Klimastudien vor. Im März beschäftigen sich die Macher:innen mit den psychologischen Hintergründen zur Reaktanz, erklären das Phänomen und zeigen Möglichkeiten auf, das eigene Verhalten so zu verändern, dass eher Akzeptanz der Argumente erzielt wird statt Ablehnung. So wurde in der einen Studie untersucht, „wie der Inhalt einer Botschaft und deren Quelle zusammenspielen: Macht es einen Unterschied, ob wir zu individuellem Verhalten (mehr Bus und Bahn statt Autofahren) aufrufen oder zur Unterstützung politischer Maßnahmen (Tempolimits, Förderungen für nachhaltige Mobilität)?“ Auch die Frage ob es einen Unterschied macht, ob die Botschaft von Wissenschaftler:innen oder von Aktivist:innen kommt, wird beleuchtet. In einer anderen vorgestellten Studie wurde herausgearbeitet, wie Reaktanz konzeptionell definiert und gemessen wird. Letztlich werden Wege aufgezeigt, wie Kommunikation dabei helfen kann, Reaktanz zu „umschiffen“.

Quelle > Klimafakten-Newsletter vom 24.3.2026 

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