Wie stark die Klimaveränderung auch den Skisport verändert, zeigt eine aktuelle BR24-Datenanalyse. Der zunehmende Klimastress hat zur Folge, dass die Pisten oft nur noch mit Kunstschnee dauerhaft präpariert werden können. Henrik Volpert, Vorstand der Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal sagte dazu im Interview mit BR24: „Nur mit technisch erzeugtem Schnee könnten Gäste im Oberallgäu darauf vertrauen, auch rund um Weihnachten Ski fahren zu können. Das ist für uns in der Hauptsaison wirklich die Lebensversicherung“. BR Data hat auf Basis von Klimaprojektionen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet, wie sich die durchschnittliche winterliche Nullgradgrenze verändert. Zwischen 1961 und 1990 lag sie in den Alpen bei rund 1.100 Metern. Bei einer globalen Erwärmung von zwei Grad steigt sie auf etwa 1.500 Meter, bei drei Grad sogar auf rund 1.700 Meter. Mit moderner Beschneiungstechnik und dem Bau eines neuen Speichersees im Fellhorn/Kanzelwand-Gebiet will OK Bergbahnen auch zukünftig Schneesicherheit garantieren. Der DAV bemängelt die hohen Energiekosten und die aufwändigen Baumaßnahmen. Mehr dazu inkl. interaktiver Karte der Datenanalyse im nachfolgenden Link.
Quelle > BR24 Newsletter vom 29.12.2025


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